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Von der Bienenzucht
“Bienen haben Sie auch im Garten?” - “Ja, zwei Körbe.” - “Lohnt sich denn die Bienenzucht heute noch?” - “Ach ja, meine Schwiegermutter war im letzten Sommer nur einmal hier draußen und unsere anderen Verwandten auch nur ein einziges Mal.”

Der Urlauber
Der Urlauber nahm das erste Frühstück in der Pension ein. Die Pensionsmutter setzt ihm zum Kaffee ein winziges Kleckschen Honig vor. “Ach, sie da”, wendet er sich an die Dame, “eine Biene halten Sie sich also auch?”

Auslandshonig
Ich habe jetzt ein Bienenvolk aus Istanbul kommen lassen. Ich will türkischen Honig anbieten.

Weisheiten
Freundliche Worte sind wie Honig: süß für den Gaumen und gesund für den ganzen Körper.

Bevor Du den Pfeil der Wahrheit abschießt, tauche die Spitze in Honig.

Sprüche
Hat das Blümchen einen Knick, war das Bienchen wohl zu dick.

Vom Schwein und Ochs gibt’s Fleisch und Knochen, was man tut gerne kochen;
aber lass das Bienchen leben, es wird Dir dafür viel Honig geben.

Das Gänseblümchen
Ein Gänseblümchen liebte sehr
ein zweites gegenüber,
drum rief’s: “Ich schicke mit ‘nem Gruß
dir eine Biene ‘rüber!”
Da rief das andere: “Du weißt,
ich liebe dich nicht minder,
doch mit der Biene, das lass sein,
sonst kriegen wir noch Kinder!”

Vor Jahren einst im Alten Land
von Edmund Herold aus “Der Bienen-Narr”
Vor Jahren einst im Alten Land,
durch seine Früchte wohlbekannt,
begann ein arges Streiten:
da kommen stets die Imker her
in unsrer Bäume Blütenmeer.
Wir wollen’ nimmer leiden!

Sie schleppen uns den Honig fort.
Nun reden wir ein ernstes Wort:
sie sollen ihn bezahlen!
Von unsren Blüten stammt er ja.
Und dann sind auch die Stiche da
mit ihren Teufelsqualen!

Beschlossen war’s zu dieser Stund.
Man machte es den Imkern kund.
Da blieben sie zu Hause.
Sie sagten’s - und es blieb dabei.
Sie machten mit der Wanderei
für Jahre eine Pause.

Der Obstbaum stand und trauerte
und jede Blüte lauerte
umsonst auf eine Biene.
Und jeden Herbst im Alten Land
der Bauer vor den Bäumen stand
mit kummervoller Miene.

Denn mit dem Segen war’s vorbei,
nun sah man wie verkehrt es sei,
den Imker zu vergrämen.
Und wer dereinst mit Spott und Hohn
vom Imker heischte Geldeslohn,
begann sich tief zu schämen.

Und allesamt begriffen sie,
es sei des Imkers große Müh
zu aller Nutz und Frommen.
Drum baten sie nun umgekehrt,
um Gotteslohn und Geldeswert,
er möge wieder kommen.

Nun sieht man, wie es einstens war,
zur Blütenzeit in jedem Jahr
ein großes Bienenwandern.
Und jedem ist im Alten Land
des Imkers Leistung wohlbekannt
zum Segen für die andern.
 

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